Ackerwildkräuter

 

Mit einem eigenen Feldversuch beteiligt sich die Hochschule Anhalt an dem an der Universität Göttingen initiierten Projekt „100 Äcker für die Vielfalt“ (http://www.schutzaecker.de/). Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Projekt will dem voranschreitenden Schwund der Ackerwildkräuter durch ein Netz von bundesweit mindestens 100 Schutzäckern langfristig begegnen.

Grundlegend ist dabei eine sich an den Bedürfnissen der Arten orientierende Bewirtschaftung, die ohne Herbizide und ohne synthetische Stickstoffdüngung auskommt. Seltene Ackerwildkrautarten sollen dadurch gefördert und nitrophile Problemunkräuter unterdrückt werden. Auf diesen Schutzäckern soll sich die regionaltypische Segetalflora einstellen, womit sie als Zentren für eine Wiederausbreitung der Arten dienen können.