Biodiversität in Agrarlandschaften

 

Die Aufwertung von ausdauernden Säumen und Wegrainen entlang landwirtschaftlicher Flächen sowie die Anlage von mehrjährigen Blühstreifen auf Ackerflächen der landwirtschaftlichen Betriebe verfolgt folgende Ziele:

Schaffung von Nahrungs-, Fortpflanzungs-, Rückzugs- und Überwinterungsflächen für Tiere und Pflanzen

  • Zahlreiche Insektenarten, vor allem Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen, profitieren von einer vielfältigen Artenzusammensetzung und einem lang anhaltenden Blühaspekt
  • Zahlreiche Tierarten wie Feldlerche, Rebhuhn oder Feldhase finden in den strukturreichen Beständen ebenfalls einen Lebensraum
  • Durch eine gezielte Einsaat mit möglichst artenreichen Wildpflanzenmischungen werden vormals häufige Pflanzenarten der Ackerränder und Feldraine gefördert

Erhalt der biologischen Vielfalt als eine wesentliche Grundlage zum Erhalt von Ökosystemdienstleistungen in der Agrarlandschaft

  • Bestäubungs- und Regulationsleistungen
  • Wirkung als Pufferfläche zu ökologisch sensiblen Bereichen
  • Biotopverbundfunktion
  • durch eine dauerhafte und intensive Durchwurzelung des Bodens werden Erosionsprozesse vermindert
  • Klimaregulierende Wirkung (Kohlenstoffsenke)
  • Bereicherung des Landschaftsbildes